Foto: Jens Schumann

Theaterarbeiten, Regie/Inszenierung, Bühnenbild

  • 2017 Inszenierung und Szenografie Spiel im Sand Musiktheater, Musik Leyan Zhang und Hans Rotman, IMPULS-Festival Sachsen-Anhalt und Oper Halle
  • The Art of Storytelling, Text/Musikworkshop und performance in Bagdad/Irak, Bait Tarkib, auf Einladung des Goethe-Instituts und des irakischen Kulturministeriums
  • 2016 Textkonzept, Inszenierung, Szenografie Wind der Freiheit Jugendtheaterprojekt IMPULS-Festival/Schauspiel Magdeburg
  • Echowand, Text für den gleichnamigen Liederabend mit Liedern von Mikis Theodorakis, IMPULS-Festival Aufführung Brüssel, Sprecher: Friedhelm Ptok
  • 2014 Bei uns nichts Neues, deutsch-israelisches Filmprojekt mit Shimon Lev, Tel Aviv
  • 2010/11 Agamemnon Aischylos, London Actors Group
  • 2008 Dramaturgie und Textarbeit Noch vierzig Tage Oper von Werner Thärichen
  • 2003/04 Inszenierung und Ensemblearbeit Donschiovanni, Theater Thikwà, Berlin im Kunsthaus Tacheles u.a.
  • 2002 Text, Raumarbeit und Kostüme das laboratorium des herrn agrippa Musik: Ludger Kisters, junge philharmonie thüringen, UA Erfurt
  • 1999 Text, Konzept, Szenografie lieder ohne worte erneuter Versuch, ensemble interculturel Musik von György Ligeti, Luigi Nono, Orlando di Lasso (nicht realisiert) Auflösung des "ensemble interculturel" nach veränderten politischen Konstellationen in Flandern
  • 1996 Inszenierung L'Hygiène de l'assassin, von Daniel Schell/Amélie Nothomb, Festival de Wallonie
  • 1994 Wiederaufnahme Missa e Combattimento mit ensemble interculturel in   Brüssel
  • Ausstellung szenographischer Arbeiten in Antwerpen
  • 1994 - ? lieder ohne worte Text/Konzept/ mit Musik von Luigi Nono, György Ligeti, Orlando di Lasso u.a. mit ensemble interculturel  in Kooperation mit der Fondation Auschwitz, Brüssel, KunstenfestivaldesArts, Brüssel u.a. nicht realisiert)
  • 1993 Konzept, Text, Inszenierung und Szenografie  Missa e Combattimento - Scenes from a Holy War , in Zusammenarbeit mit  Judith Weir für "antwerpen '93, europäische kulturstadt", deSingel, Antwerpen, Théâtre Royal de la Monnaie, Landcommanderij Alden Biesen und dem British Council
  • Regie Roccos Erzählung, Monolog von Walter Jens für die konzertante Fidelio-Aufführung, Dirigent Heinrich Schiff, Théâtre Royal de la Monnaie
  • 1992 Wiederaufnahme Fidelio Royal Opera House Covent Garden, Drigent Jeffrey Tate
  • 1991 Inszenierung und Szenographie Jakob Lenz von Wolfgang Rihm mit ensemble interculturel, als belgische Erstaufführung in deSingel, Antwerpen in Zusammenarbeit mit dem Théâtre Royal de la Monnaie, Brüssel und Goethe-Institut Brüssel, Fernsehaufzeichnung BRTN
  • 1989  Gründung des ensemble interculturel für zeitgenösisches Musiktheater in Brüssel, Théâtre Royal de la Monnaie
  • 1987 Inszenierung L'Orfeo von Claudio Monteverdi, St.Malo und St. Lunaire, Frankreich
  • 1986 Szenografie Cosi fan tutte für eine Diplomarbeit Regie, Musikhochschule Hamburg
  • 1985 Inszenierung und Szenografie The Rape of Lucrecia von Benjamin Britten, Diplom-Inszenierung Musikhochschule Hamburg                       
  • Wiederaufnahme Lo Speziale/Der Apotheker  anlässlich der 2000-Jahr Feier der Stadt Augsburg
  • 1984 Inszenierung Lo Speziale/Der Apotheker in Zusammenarbeit mit den Städtischen Bühnen Augsburg

Literatur und Vorträge

  • 2017 Text Spiel im Sand (Teil 1, Sprechtheater) UA Oper Halle
  • 2016 -  Wo Berlin am schönsten ist (Verlag Ellert&Richter)
  • Wind der Freiheit, Theaterprojekt mit eigenen Texten sowie Texten von irakischen Autorinnen, erarbeitet mit jungen arabischsprachigen und  deutschsprachigen Erwachsenen, UA Schauspielhaus Magdeburg  
  • Echowand Text zum gleichnamigen Liederabend mit Liedern von Mikis Theodorakis, UA Berlin und Brüssel, Sprecher: Friedhelm Ptok
  • 2015  Das ist der Gipfel Beitrag in: mare 2/2015 und auf spiegel-online
  • Im Wirtschaftswunderland Erzählun, deutsch-polnische Anthologie
  • Stolpersteine Thomasiusstraße Vortrag und Filvorführung Informationskreis Führungsakademie Hamburg
  • 2014 Mort subite, Kurzgeschichte, Lesung Berlin
  • Was ist das, was in uns lügt, mordet, stiehlt?, Vortrag Informationskreis Führungsakademie Hamburg
  • Nicht umsonst und doch vergebens Kurzgeschichte zum Thema „Kindertransport“
  • Sonnenprotuberanzen in „Die Lust des Augenblicks: Horst Janssen und die Blankeneser“, Verlag St.Gertruden
  • 2013 Judex, Essay, Lesung Berlin
  • Frau P. und der Exodus, Kurzgeschichte, Lesung, Berlin
  • Wachstum und Kollaps - sind Banken kompostierbar? Vortrag, Berlin
  • Opa Morgenröte oder Das Wunder von Burundi Erzählung
  • 2012 Sonutarium Labyrinth Kriminalroman, fhl-Verlag Leipzig  
  • Klytaimnestra, Monolog
  • 2009 Le Grand Macabre - über die Absurdität der Welt, Vortrag Wilhelm-Fraenger-Gesellschaft,  Potsdam
  • 2008Welche Rolle spielt das Licht ? - eine Untersuchung von 1997
  • 2007 Neues aus Brüssel, Theaterstück
  • 2005/2006 Die Umpolung, Theaterstück (UA Lesung 2012, Essen)
  • 2003  Brecht in L.A. v. Rick Mitchell in eigener Übersetzung im Brecht-Haus Berlin mit  Maria Hartmann u. Friedhelm Ptok
  • 2002 U-turn : Jonas zweite Chance und die Frage nach der Umkehr Vortrag TU-Berlin, Vortragsreihe
  • 2001/2002 das laboratorium mundi des herrn agrippa Libretto Auftragswerk Junge Philharmonie Thüringen, UA 12/2002 Erfurt, junge philharmonie thüringen
  • 2001 Lecture on Language, Theatre and Globalization PS7- Int. Conference for Perfomance Studies Uni Mainz
  • 2000 Nachdenken über die différence  Essay, veröffentlicht in "Die Deutsche Bühne"
  • 1995 A Winter's Journey Drehbuch (nach der "Winterreise")
  • 1994 -1999 lieder ohne worte Libretto
  • 1994 Van de illusie naar de essentie , Vortrag und Essay Antwerpen (in Niederländisch)
  • 1993 Missa e combattimento - scenes from a Holy war (Libretto in Englisch)

Juni 2014 - Mai 2018 Vorsitzende Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS) Berlin

Mitglied der Directors Guild of Great Britain (DGGB)

Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland

geboren in Hamburg

Ausbildung:

  • Violinunterricht am Hamburger Konservatorium,
  • Preisträgerin (Violine) "Jugend Musiziert"
  • Teilnahme am 1. Kammermusikfest Lockenhaus u. L. v. Gidon Kremer
  • Studiengang Musiktheater-Regie, Hamburg bei Prof. Götz Friedrich, Diplom mit Auszeichnung, Kompaktkurse bei Prof. Gyula Trebitsch, Studio Hamburg
  • zusätzlich 2 Semester dirigieren bei  Prof. Brückner-Rüggeberg, Musikhochschule Hamburg, 2 Semester Tonsatz, Musikhochschule Hamburg
  • Unterricht in "Dance and Movement" bei Amos Hetz, Jerusalem
  • Privatunterricht in Architektur bei Walter Vehstedt, Architekt, BDA
  • Meisterkurs bei Augusto Fernandez (Argentinien)
  • Arbeiten u.a. im Malersaal (Thalia Theater Hamburg), Dramaturgie (Ham-burgische Staatsoper und Residenztheater München )

Nach Diplom-Abschluss des Studiums in Hamburg Germanistik-Studium bei Prof. Walter Höllerer, TU Berlin

  • Regie-Assistentin (festangestellt und freischaffend) am Théâtre Royal de la Monnaie, Brüssel, Intendant Gerard Mortier,
  • Royal Opera House Covent Garden, Théâtre du Châtelet,  Paris, als Assistentin von Peter Stein, Peter Sellars, Ruth Berghaus, Adolf Dresen u.a.
  • Zusammenarbeit mit Walter Jens, Begegnung mit Heiner Müller

Rezensionen meiner Arbeiten sind u.a. in folgenden Zeitungen erschienen:

Frankreich: Libération

Belgien: Le Soir , La libre Belgique, de Standaard, De Morgen, Het laatste nieuws, Lloyd

Deutschland: Opernwelt, Hamburger Abendblatt, taz Berlin, Leipziger Volkszeitung, DLF Musikjournal

Irak: Irakisches Fernsehen

Rezensionen in Auszügen

Missa e Combattimento - Scenes from a Holy War

Bruxelles combat Monteverdi   Libération, Paris, 12./13.2.1994

Wie Monteverdi einen historischen Sinn zurückgeben? Durch die Inszenierung, mit Unterstützung eines zeitgenössischen Komponisten. Das ist "Missa e Combattimento"

... Die junge Regisseurin Astrid Vehstedt wollte das Combattimento seinem Status als Gehäuse der Trugbilder entreißen, um es in die Perspektive des Epos zurückzuversetzen. Auf diese Weise wurde "Missa e Combattimento" geboren, das einer dreijährigen Beharrlichkeit bedurfte, um schliesslich in Antwerpen und Brüssel das Licht der Welt zu erblicken.

Die Regisseurin analysiert die Umstände, in denen der Dichter Torquato Tasso mitten in der Zeit der Inquisition des XVI. Jh. sein "Gerusalemme liberata" schrieb, ein Gedicht über die Eroberung Jerusalems durch die Kreuzfahrer im  XI. Jh. Die Erfindung der Moslemin Clorinda, die Liebe, die den christliche Heerführer Tankred zu ihr führt, erschienen der Regisseurin anmaßend und eine latente Kritik gegenüber diesem Krieg zu enthalten, den Papst Urban II ausrief, um die Abenteuerer aus Europa zu entfernen, die seine Politik kompromittierten. Dennoch konnte diese Kritik nicht zu offensichtlich ausfallen, weshalb Tasso das ultimative Aufbäumen der Clorinda erfand, die von Tankred die Taufe verlangt, um in Frieden sterben zu können. Aber warum soll man diese Verdrehung der Geschichte, diese Camouflage der Umstände ständig wiederholen ? Warum nicht vielmehr sie überwinden ?

(...) Die Wut des Tankred ist Ausdruck des Konflikts zwischen den menschlichen Gefühlen und den Normen, die der Krieg diktiert. Die Humanität und der Krieg sollten in diese Aufführung des Combattimento einfliessen : dafür braucht man das Theater, das die Sänger aus der "reinen" Musik herausreisst.

Ein Bühnenbild aus Sand mit beweglichen Wänden (verrostetes Eisen auf der einen, verbranntes Holz auf der anderen Seite) : Jerusalem. Bevor das Combattimento sich vor den Mauern der Stadt abspielt, läßt Astrid Vehstedt mit zehn Sängern einen Prolog spielen, der deutlich macht, wie eine verhungerte und von Bürgerkriegen zerrissene Bevölkerung in einen Krieg hineinschlittert.(...)

Nach dem Combattimento mit der unerwarteten Konversion Clorindas, welche die Christen als Vorzeichen für ihren Sieg interpretieren, läßt Astrid Vehstedt die Hochzeit von Krieg und Religion in einer Messe zelebrieren.(...) Es ist ein ritueller Abschnitt, deren Musik gleichzeitig sanft und wild ist und damit eine erste Reflexion des Combattimento mit seinen doppeldeutigen Reizen. Schließlich folgt eine Art Ausdehnung des Combattimento, ein wahrhafter Erfolg dieses Projektes, der es kohärent macht. Judith Weir hat zu diesem Anlaß ein Combattimento II für neun Sänger geschrieben. Die Klagen der jüdischen und arabischen Frauen in Jerusalem, die mutigen Worte eines Imam, die brutalen der Kreuzfahrer werden mit Bruchstücken von Monteverdi verwoben. (...) Es sind die Gesänge des Combattimento, aber ihrer Verführungskraft enthoben, wie gehämmertes Metall, duchbohrt von deformierten Harmonien, die so eine Nähe zur Gegenwart hervorrufen. Das Combattimento, versteckt hinter den Konventionen der Renaissance, wir auf diese Weise eindeutig.

Auch wenn es einige Schwächen in Missa e Combattimento gibt :  das Projekt ist außergewöhnlich in der Welt der Oper. Den Sinn behaupten, koste es auch harte dramatische und musikalische Arbeit, ist außergewöhnlich. Auf eine solche Weise die Konfrontation des Barock mit der Gegenwart ausschöpfen ist außergewöhnlich. Auf eine solche Weise die Sänger zum Kampf antreiben (die Gefechtsszenen an sich sind schon vorbildlich) ist außergewöhnlich.  Das gibt es in Brüssel.



"Eine überwältigende Aufführung

..."Missa e Combattimento : diese vollkommen gelungene, überwältigende Aufführung ist noch dreimal im Lunatheater zu sehen."
Le Soir, Titelseite 14.2.1994

Le combat contre l'intolérance

... Die Kraft der Handlung findet ihre Energie in Form einer totalen Kompromißlosigkeit, sei sie moralisch und politisch, künstlerisch oder stilistisch (Monteverdi und Tasso sind nicht nach Tagesgeschmack aufbereitet; es ist vielmehr ihre faszinierende Modernität, die uns vor Augen und Ohren aufgeht).

Es ist starkes Theater (...) die Inszenierung von Astrid Vehstedt, die auch einen großen Teil des Textes schrieb, geht direkt ins Essentielle : in der düsteren Schönheit der Szene, die entblößt und doch unglaublich phantasievoll ist, ist es vor allem das Spiel der Darsteller, das die ganze Größe und Kraft des Werkes trägt. Es muß hier gesagt werden, daß die hier vereinigte Truppe der Sänger-Darsteller ganz außergewöhnlich ist. (...)
Le Soir, 14.2.1994


Hymne à la tolérance inspiré par Monteverdi

(...) In einer Epoche, in der Fundamentalismus die uns bekannten Verwüstungen anrichtet, entfaltet die Vorstellung eine ungeheure Kraft. Hymne an die Toleranz, konzipiert von Frauen unserer Zeit in einem ästhetischen Kontext, der ebenso schön wie machtvoll ist, beruhend auf einer Führung der Schauspieler, die ohne jede Willkür ist (...), respektiert dieses Combattimento zwar das Essentielle des Christentums, des Judentums und des Islam, enthüllt jedoch andererseits ohne jede Gefälligkeit seine Verirrungen.

Dadurch entsteht dieser starke Eindruck des Sakralen, der eine einfache Vorstellung für uns zum Kunstwerk macht.

Man greife die großartige Gestaltung des in sich zerrissenen Söldners Mark Oldfield (Tankred) heraus, die der Zofia Kilanowicz (eine bewegende Clorinda) oder die Richard Jacksons, ein Testo-Evangelist-Reporter, der sich in seinem Versuch objektiver Erzählung in der Erfahrung einer intolerablen Situation erschöpft. (...)
La Libre Belgique, Brüssel, 14.2.1994

Muziek van Weir in "Missa e Combattimento"
Geschickt, wie Regisseurin Astrid Vehstedt die Musik von Walter von der Vogelweide, Monteverdi und Judith Weir in der Oper Missa e Combattimento zur Symbiose brachte. (...)
Das von ihr mit Sorgfalt ausgesuchte und zu überzeugenden Darstellern geformte Sängerensemble musizierte und spielte mit Hingabe. Das Resultat war ein Dokument über Krieg, Gebet und Tod von dem sich jeder Zuschauer getroffen fühlte. (...)
Jede Geste in dieser Oper ist nüchtern, klein aber so kraftvoll in ihrer Wirkung. Die wenigen Attribute, die diese Oper reich ist, tragen die größte Bedeutung : die jüdische Gebetsrolle, eines der kostbarsten Symbole in der Synagoge, wird von den Christen besudelt. Ein brennendes Zeichen von Unverträglichkeit zwischen den Kulturen. Der Kampf wütet pausenlos in dieser Oper. Die Gefechtstechnik ist so gut, daß die Gewalt fühlbar dem Zuschauer nahekommt. Selten sah ich Opernsänger so wahrhaftig in ihrer Geschichte aufgehen. (...)
De Standaard, 31.5.1993


Festival der zeitgenössischen Oper in Antwerpen
"Die überzeugendste Realisation war Missa e Combattimento - Scenes from a Holy War, ein Stück von Astrid Vehstedt (Konzept und Libretto) entstanden aus "Il Combattimento di Tancredi e Clorinda" con Monteverdi und "Missa del Cid" von der schottischen Komponistin Judith Weit (Jg. 1954) mit zusätzlicher Musik von Walther von der Vogelweide.

In einem Prolog und drei "Akten" erzählt man die leider immer aktuellen Geschichten von Krieg und Zerstörung, religiösem Fanatismus und Intoleranz. (...)
Im Prolog, mit viel gesprochenem Text, wird ein Palästinalied von Walther von der Vogelweide verwendet, in "Combattimento II" bearbeitete Judith Weir das Original, behielt die harmonische Basis und fügte Farben und Dissonanzen hinzu. Ihre eigene "Missa del Cid" (in der auch das Thema der Kreuzzüge behandelt wird) bietet a capella Gesang mit erzählendem Text.
Dies wurde im Konzept von Astrid Vehstedt zu einer richtigen Symbiose gebracht, ein eindringliches Dokument, das beeindruckt, dramatische Spannung hat, zum Nachdenken anregt, aber nie brav moralisierend wirkt. Außerdem war es auch eine suggestive Inszenierung mit ausgezeichneter Personenführung. (...)
Opernwelt, August 1993


(...) Die schreckliche Aktualität macht die Konfrontation mit dem Thema dieser Vorstellung - die Greuel des Religionskrieges und die (Un)Möglichkeit, diese zu überwinden - noch beklemmender. Die starke, stilisiert-gewalttätige Inszenierung und die vortreffliche musikalische Ausführung müssen allerdings davon ablenken, daß das Meisterwerk Monteverdis zwischen den Stücken von Weir wie ein Diamant in einer - schön polierten - metallenen Fassung ist.
De Morgen, 14.2.1994





Alle Fotos, soweit nicht anders gekennzeichnet ©Astrid Vehstedt, Ausnahme: Schwarz-Weiss-Fotos "Missa e Combattimento"

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Stand Januar 2017